









Sieht man Schule als Ort der Persönlichkeitsentwicklung und nicht der reinen Wissensvermittlung an, dann muss sich der Unterricht bzw. der ganze Schulablauf so gestalten, dass eine ganzheitliche Erziehung ermöglicht wird. Die Waldorfschulen sind sich seit ihrer Gründung vor 85 Jahren bewusst, dass dies nur durch einen lebendigen, künstlerisch gestalteten, ausgewogenen Unterricht möglich ist, in welchem die Fächer, die den Kopf, die Hände und das Herz betreffen, gleich ernst genommen werden. Um diese künstlerische Arbeit, wie sie in der Schule praktiziert wird, auszugsweise darzustellen, finden öffentliche "Monatsfeiern" - wie sie sich seit Jahren intern nennen - statt. Dort zeigen Schüler/-innen aller 12 Jahrgangsstufen Teile aus ihrer Arbeit: Gedichte, Verse, Rezitationen - auch in Fremdsprachen -, aber auch kleine Spiele und Eurythmie; Mittel- und Oberstufenorchester sowie der Schulchor stellen ihre im Unterricht erarbeiteten Musikstücke dar. Bei den öffentlichen Monatsfeiern, zu denen Eltern und Freunde der Schule eingeladen werden, ist Gelegenheit, die Schule über alle Klassenstufen und die Arbeit der Lehrer/-innen mit den Kindern kennen zu lernen.